Anfragen an den Lahrer Gemeinderat von Lukas Oßwald

Teil 1: Nachbetrachtung der Gartenschau

  1. Noch nie gab es eine so große Gartenschau in BW mit so wenigen Besuchern. Warum wurden die Besucherzahlen nicht vernünftig elektronisch erfasst? Transparenz fördert das Vertrauen in die politischen Akteure. Hier wurde durch eine völlig unseriöse Schätzung der Besuche der Dauerkarteninhaber die Zahlen auf 800000 frisiert. Selbst eingefleischte Gartenschauliebhaber sind überzeugt, dass durchschnittlich 26 Besuche pro Dauerkarteninhaber nie und nimmer der Wirklichkeit und der Wahrheit entsprechen. Auch wenn andere Städte das so gezählt haben, muss Lahr diesen Schwindel nicht auch noch mitmachen. Für einen guten Neuanfang braucht es eine ehrliche Aufarbeitung der großen Show. Schließlich muss sich da draußen etwas gewaltig ändern, um die Attraktivität zu erhöhen. Mit einer seriösen Umfrage unter den Dauerkarteninhabern könnte man noch halbwegs verlässliche Zahlen erhalten. Hat die Stadt ein Interesse daran ihren Bürgerinnen und Bürgern mitzuteilen, wie viele Besucher tatsächlich durch die Pforten der Gartenschau gegangen sind?
  1. Die Kostenexplosion bei der Seeplanung war ein trauriger Höhepunkt bei der intransparenten LGS-Planung. Dazu kam dann, dass nach langem Hinhalten zugegeben wurde, dass der See enorme Mengen an Wasser verliert – also undicht ist. Wie viel Geld wird uns Bürger die Sanierung kosten und kann man das überhaupt noch verantworten? Durch den Klimawandel sind verstärkt längere Trockenperioden und starke Regenfälle in Zukunft zu erwarten. Der Untergrund des Sees wird sich durch stark wechselnde Grundwasserspiegel weiter bewegen. Welches Informationskonzept verfolgt die Stadt Lahr bei den weiteren Kosten, um hier mehr Transparenz zu erzielen und somit wieder mehr Vertrauen in die Lahrer Stadtpolitik zu gewinnen?

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