Unsere Themen

Abschaffung des Verfassungsschutzes

21. Juni 2020  Antifaschismus

DIE LINKE Ortenau unterstützt in vollem Umfang die folgende Presseerklärung der
Initiativen gegen Berufsverbote und Verteidigung demokratischer Rechte

” Der aktuelle Landes-Verfassungsschutz-Bericht belegt:
Diesen Verfassungsschutz muss man abschaffen!

„Dass in den Baden-Württembergischen Verfassungsschutzberichten seit Jahren versucht wird, eine Bedrohung der Demokratie von rechts wie von links gleichzusetzen, sind wir ja schon gewohnt, doch der neueste Bericht übertrifft das bisher Dagewesene und lässt nur noch einen Schluss zu: Dieser „Verfassungsschutz“ muss abgeschafft werden!“, so der Sprecher der Baden-Württembergischen Initiative zur Rehabilitierung der Berufsverbotsbetroffenen, Klaus Lipps.

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Auf die Straße, auch für dein Krankenhaus! Demonstration am 20.6. in Offenburg.

In der Corona Zeit haben wir unseren Helden in den Kliniken per social media applaudiert und Abends auf den Balkonen gesungen. Diese Solidarität war überwältigend bringt aber den Kollegen und Kolleginnen leider nichts. Zwei Monate später ist die Überlastung der MitarbeiterInnen am Ortenauer Klinikum schon wieder fast in Vergessenheit geraten. Wir wundern uns schon gar nicht mehr, dass Mitarbeiter davon sprechen, dass sie mehr Angst vor Keller als vor Corona haben. Die Prämie wurde auch nur einigen Wenigen ausgezahlt und die Politiker sprechen wieder munter weiter von Schließungen. 

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Hans Modrow, Vorsitzender des Ältestenrates der Partei zur Corona-Pandemie

Die Pandemie macht die Systemfrage sichtbar

Von Hans Modrow

Der nachfolgende Beitrag wurde auf Bitte der chinesischen Akademie für Gesellschaftswissenschaften verfasst. Die Forschungseinrichtung in Beijing will im Mai 2020 einen Sammelband vorlegen, in welchem sich Persönlichkeiten aus aller Welt zum Thema Corona, die Bekämpfung des Virus und die Folgen äußern.

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Prozessbeobachtung in der Türkei

Delegationsreise zum Schauprozess des Erdogan-Regimes nach Diyarbakir in der Osttürkei. Angeklagt ist der beliebte Arzt und Bürgermeister von Diyarbakir, Adnan Selcuk Mizrakli. Mit dabei: Gisela Penteker vom IPPNW, Ärztin und Aktivistin seit über 20 Jahren in der Osttürkei. Dann Bernhard von Grünberg, ehemaliger Landtagsabgeordneter der SPD in NRW und langjähriger engagierter Asylrechtsanwalt. Und Lukas Oßwald, Kreisvorsitzender von Die Linke Ortenau und seit Jahren Unterstützer der Schwesterpartei HDP, genannt Partei der Völker. “Soldidarität darf kein Slogan bleiben, sondern muss gelebt werden.” Hier der Reisebericht…

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Demonstration für die Verkehrswende

20. Februar 2020  Demonstration, Umwelt

Das Ortenauer Klimabündnis ruft für den 7. März 2020 zu einer Demonstration für die Verkehrswende auf.

Beginn 14 Uhr am Busbahnhof (ZOB) Offenburg.

Siehe:

https://klimabuendnis.noblogs.org/post/2020/02/17/gemeinsam-die-verkehrswende-erkaempfen-demo-am-7-maerz-in-offenburg/

Filmvorführung: Der marktgerechte Mensch

12. Januar 2020  Arbeitskampf, Soziales

am Freitag, 17.01.2020, 19:30 Uhr im Linken Zentrum R12, Offenburg

Veranstaltung: Gesundheit ist keine Ware

Krankenhaus statt Fabrik

Klimastreik am 29.11.2019

27. November 2019  Bündnisaktionen, Umwelt, Veranstaltungen

In vielen Orten finden am Freitag, 29.11. wieder Klimastreiks statt. In der Ortenau in

Achern: 11 Uhr 30 am Rathausplatz

Offenburg: 11 Uhr am Fischmarkt

Lahr: 13 Uhr 30 am Rathausplatz

Kommt hin. Unterstützen wir die Schülerinnen und Schüler. Zeigen wir, dass wir das Klimapaket der Bundesregierung für absolut unzureichend halten.

Unter folgendem Link ist das Positionspapier unserer Bundestagsfraktion zu finden:

https://www.linksfraktion.de/themen/positionspapiere/detail/der-rote-faden-fuer-klimagerechtigkeit/

Demonstration gegen Krieg der Türkei in Nordsyrien

24. Oktober 2019  Bündnisaktionen, Kurdistan, Lahr
300 demonstrieren gegen den Krieg

Pressemitteilung Linke Liste Lahr 22. Oktober 2019-10-22

„Kindermörder Erdogan“ darf man bei Lahrer Demo nicht sagen!

Am Dienstag Abend um 18.00 Uhr fand eine Demonstration mit rund 300 Teilnehmern gegen den Krieg in Nordsyrien statt. Aufgerufen hatte das „Kurdische demokratische Gesellschaftszentrum Lahr e.V.“ und wurde von der Linken Liste Lahr unterstützt. Die beiden Stadträte Rausan Öger und Lukas Oßwald waren mit im Demozug. Sie sprachen auch bei der Abschlusskundgebung neben dem Rathaus.

Viele Lahrerinnen und Lahrer aus den kurdischen Regionen haben Familienangehörige im Kriegsgebiet. Sie bangen um das Leben ihrer Verwandten. Die betroffene Region in Syrien heißt Rojava. Viele Menschen sind seit dem kriegerischen Überfall der Türkei auf der Flucht. Türkische Soldaten fielen mordend in Dörfer und Städte ein. Unterstützt werden sie von der Luftwaffe, die alles in Grund und Boden bombt. Darunter Frauen und Kinder. Rund 180.000 Menschen mussten schon ihre Heimat verlassen. Die Hälfte davon Kinder. „Man soll ihnen den Kopf zerquetschen“ hat Erdogan wörtlich gesagt. Deshalb haben die Menschen gerufen: „Erdogan Kindermörder“ und hielten Bilder massakrierte Kinder hoch. Skandalös war die Reaktion der Staatsmacht. Offenbar im Zusammenspiel mit irgendeinem Staatanwalt stufte die Polizei diese Meinungsäußerung als mögliche Straftat ein. Man hatte den Eindruck, dass damit die Demo kriminalisiert werden sollte.

Es wurde ein Plakat mit dieser Aufschrift konfisziert. Die Personalien der Personen mit dem Plakat wurden aufgenommen. Genauso erging es Kurden, die diese Meinung lautstark äußerten. Demoteilnehmer wurden systematisch gefilmt, um angeblich neue derartige „Straftaten“ zu verhindern. Auch Lukas Oßwald erging es nicht besser, der sich demonstrativ hinter diese Meinungsäußerung stellte indem er sie wiederholte. „Hier geht es um die Meinungsfreiheit“, führte er aus. „Sagen, was ist, bleibt die revolutionärste Tat. sagte einst Rosa Luxemburg. Das lassen wir uns nicht verbieten.“

Veranstaltung mit MdB Michael Brandt am 25.10.19

Die Linksjugend Solid Ortenau lädt am 25.10 um 19:00 Uhr zum Vortrag vom Abgeordneten des Bundestages Michel Brandt in der Rammersweierstraße 12 ein. Dieser wird über seine Reise in die Flüchtlingslager in Griechenland berichten. Die sogenannten Hotspots, zentralisierte Lager, die ursprünglich von der EU-Komission nur für die Registrierung vorgesehen waren, seien „quasi Gefängnisse“ und nicht mit dem europäischen Recht und den Menschenrechten vereinbar. Im schlimmsten Fall stehen einer person circa 4 Quadratmeter zu Verfügung, in denen sie Monate oder bis zu 2 Jahren ausharren müssen. Selbst die Polizeibehörden vor Ort räumt ein, dass eine dezentrale Verteilung viele Probleme lösen würde. Wie das mit dem EU-Türkei-Deal zusammenhängt und was man dagegen tun kann, wird Michel Brandt erläutern, sowie über seine eigenen Erfahrungen bei dem Besuch des Camps Morias auf der Insel Lesbos berichten.