Nur ja heißt ja!

31. Januar 2024  Digitalisierung, Feminismus, Frauen

Eine EU-Kommision hat vor fast einem Jahr eine EU-Richtlinie vorgelegt, die den Schutz von Frauen vor Vergewaltigung und weiteren Sexualstraftaten, insbesondere neuerer Formen wie digitale Gewalt gegen Frauen, aber auch häusliche Gewalt stärken soll.
Mit dem Argument die EU könnte damit Ihre Kompetenzen überschreiten, stellt sich ausgerechnet Deutschland, genauer gesagt Marco Buschmann (FDP) gegen diese Richtlinie. Die FDP stellt sich damit ganz offen gegen die Stärkung des Schutzes von Frauen vor Gewalt.
Während in 12 europäischen Ländern wie Spanien, Belgien und Schweden,schon längst die „nur ja heißt ja“ Regelung gilt, müssen in 14 Ländern Frauen ohne diese wichtige EU Richtlinie weiterhin nachweisen, dass sie sich verbal oder körperlich gegen die Vergewaltigung gewährt haben, damit diese rechtlich überhaupt als Vergewaltigung anerkannt wird. Die „Ja heißt ja Regelung“ wäre ein wichtiger Bestandteil der neuen EU Richtlinie gewesen und hätte für alle europäischen Länder gegolten. Es darf nicht sein, dass der Schutz von Frauen davon abhängig ist in welchem Land sie leben! Es sollte EU-weit der Grundsatz gelten: „Nur ja heißt ja“. Wir verurteilen die Haltung Buchmanns aufs schärfste und fordern eine sofortige Beendigung dieser Blockade!
Sex ist nur einvernehmlich, wenn alle Beteiligten diesem auch aktiv zustimmen. #consesissexy